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Einfache, schnelle und präzise Diagnostik der Zahnerosion: der BEWE-Index

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12. März 2018

Erosion von Zahnhartsubstanz professionell diagnostizieren Fruchtsäfte, Eistee, Obst und andere saure Speisen und Getränke werden häufig mehrmals während des Tages konsumiert, was dem Zahnschmelz auf Dauer nicht gut bekommt. Denn eines ist nämlich eines ganz gewiss: Verlorener Schmelz bleibt unwiederbringlich verloren, denn ein erosiver Schaden ist nicht reversibel. Durch entsprechende Maßnahmen kann das Fortschreiten des Prozesses aber gestoppt werden. Vor jeder Behandlung steht jedoch die Erstellung der richtigen Diagnose durch das Fachpersonal. Aufmerksam auf eine erosive Gefährdung des Patienten wird das zahnärztliche Behandlungsteam durch das typische klinische Erscheinungsbild der Zahnerosion. [...] weiterlesen
elmex ZSS MSP Flasche+Faltschachtel_foto(c)colgate-palmolive

Spülen gegen Erosionen?

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13. Februar 2018

Effektiver Schutz vor Erosionen mit der richtigen Wirkstoffkombination Der potenziell für den Zahnschmelz schädigende Einfluss von Säuren wird unter physiologischen Bedingungen vom Speichel neutralisiert, kurzfristige Demineralisationen werden von Kalzium- und Phosphationen ausgeglichen, die im Speichel normalerweise im Überschuss enthalten sind. Langdauernde Exposition der Schmelz- oder Dentinoberfläche gegenüber Säure führt allerdings zum Zusammenbruch der natürlichen Schutzmechanismen und zum Verlust von Zahnhartsubstanz. Das Ergebnis wird als Erosion bezeichnet. Der wichtigste Unterschied zur Karies liegt darin, dass die erosiv wirkenden Säuren nicht von Plaquebakterien stammen, sondern exogen über die Nahrung oder endogen als [...] weiterlesen

Sauer ist gar nicht lustig

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14. Februar 2017

Salopp formuliert könnte man sagen: Säuren sind das größte Gift für den Zahnschmelz. Ist die schützende Schicht erst einmal weg, so ist sie für immer verschwunden. Nachhaltig sozusagen. Experten sprechen von Erosionen, die durch Einwirkung von Säuren entstehen. Wie bei einer Felsformation, die durch Wind und Wasser regelrecht zerfressen wird und bei der durch das Abtragen von Gestein und natürlichem Material Höhlen und Furchen entstehen. Was in der Landschaft einen besonderen Reiz für das Auge darstellt, ist für die Menschen und ihre Zähne ganz und gar nicht erwünscht. Patienten wissen [...] weiterlesen
Foto (c) Fotolia, Andrej Popov

Zahnmedizinische Aspekte von Essstörungen

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14. Februar 2017

Essstörungen sind ein weit verbreitetes Problem in der Bevölkerung und in entwickelten Industrienationen seit Jahren auf dem Vormarsch. Die zahnmedizinischen Aspekte bei Essstörungen, die vor allem bei Bulimie, der Ess-Brech-Sucht, auftreten, sind noch weitgehend unbekannt. Eine Kooperation des Institutes „sowhat“ für Menschen mit Essstörungen mit der Vorsorgezahnpraxis „Angel Smile“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Behandlung von Patientinnen und Patienten. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, neben der psychotherapeutischen Behandlung, die betroffenen Personen rechtzeitig auf die Risiken von Zahnschäden hinzuweisen und sie frühzeitig für eine Zahnbehandlung zu sensibilisieren. DDr. Sabine Wiesinger [...] weiterlesen

“Antibakteriell” Zähneputzen

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8. November 2015

Mit der Zinn-Wirkformel gegen Gingivitis und Parodontitis Plaquebakterien sind die häufigste Ursache einer Gingivitis bzw. Parodontitis. Was wäre also besser, als Zahnbeläge gründlich zu entfernen und, sollte dies nicht gänzlich gelingen, eine effektive Inaktivierung der dort vorhandenen Plaquebakterien? So eine Wunschwirkung ist in meridol®-Zahnpasten enthalten. Sie enthält die einzigartige Wirkstoffkombination aus Zinn- und Amin­fluorid. Dadurch ergibt sich die sofortige und langanhaltende antibakterielle Wirksamkeit der meridol®-Zahnpasta. Das Geheimnis liegt im Zusammenspiel der beiden Wirkstoffe: das Aminfluorid Olaflur verbessert die Verteilung der Wirkstoffe auf den maßgeblichen Oberflächen, vor allem am Zahnfleischrand. Hier […]

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Zwei zentrale Therapieschwerpunkte bei schwerer Parodontitis

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8. März 2015

Mit mechanischen plus antibiotischen Methoden zum Erfolg In letzter Zeit werden vermehrt kardiovaskuläre sowie auch gastrointestinale Erkrankungen mit bakteriellen Dentalerkrankungen in Verbindung gebracht. Aggressiven Keimen ist es nämlich möglich über die Zahnfleischfurche (Sulcus) in das Gewebe einzudringen. Mittlerweile gibt es Hinweise, dass Bakterien bei der Anwendung von Zahnbürste und/oder zusätzlichen Hilfsmitteln wie Zahnseide in den Blutkreislauf gelangen und so eine Bakteriämie hervorrufen können. Einer besonderen Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang natürlich den Zahnfleischtaschen zu, über die z. B. anaerobe Keime in den Blutkreislauf gelangen können. Somit kann der Mundraum mit […]

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Zahnerosion

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9. Januar 2014

Die Schädigung der Zahnhartsubstanz durch Erosion ist eine “moderne” Erkrankung. Untersuchungen des Gebisses von historischen und prähistorischen Schädelfunden ergeben keinerlei Hinweise auf erosive Schäden. Erklärbar wird dieses Phänomen, wenn man die Ernährungsgewohnheiten unserer Vorfahren mit denen des neuzeitlichen Menschen vergleicht. Das am häufigsten konsumierte Getränk in Vorzeiten war Wasser, heute sind es Säfte. Einwirkungen von Säuren aus Nahrungsmitteln auf die Zähne hat es mit großer Sicherheit auch früher schon gegeben, allerdings war diese Exposition abhängig von den Jahreszeiten und daher nur vorübergehend. Was sind die Ursachen von Erosion und wie […]

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Übersicht: nicht-kariogener Verlust von Zahnhartsubstanz

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9. April 2013

Als Beispiel für eine “moderne”, zunehmend an Bedeutung gewinnende Form des Zahnhartsubstanzverlustes ist die Erosion zu nennen, die Abrasion hingegen ist als Folge der industriell vorgefertigten Nahrung eher im Abnehmen begriffen. Welche Ursache auch immer hinter dem Verlust von Hartsubstanz steht, als erstes stellt sich die Frage, ob dieser Verlust noch physiologisch ist oder schon therapeutischer Maßnahmen bedarf. In Zeiten wachsender ästhetischer Ansprüche des Betroffenen wird diese Frage allerdings etwas in den Hintergrund gerückt. Zahnhartsubstanzverluste haben nur selten eine einzige Ursache, viel häufiger spielen mehrere Faktoren zusammen. Aber möglichst jeder […]

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Erosionen – ein Überblick

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9. Januar 2013

Befund – Diagnose – Risikofaktoren – Prävention –Therapie Die Zahnsubstanz ist hart, aber trotzdem nicht gegen alle schädigenden Einflüsse geschützt. Dentale Erosionen – nicht-bakteriell verursachte Zahnhartsubstanzverluste – spielen in der tägliche Prophylaxepraxis daher eine bedeutende Rolle. 95% Mineralstoffe wie Phosphat, Calcium und das Spurenelement Fluor – das sind jene Substanzen, die den Urzahn zum Zahn machen. Der Stoff, der die Zähne jedoch richtig hart macht, ist Calciumphasphathydroxid oder besser als Hydroxylapatit bekannt. Diese organische Substanz ist zwar härter als Stahl, dennoch nicht unverwüstlich. Ihr größter Gegner sind Säuren, welche Erosionen […]

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