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Wenn Patienten „rot“ sehen

8. Juni 2015

Mit System gegen Gingivitis, Parodontitis & Co

Zahnfleischbluten ist – außer bei mechanischen Verletzungen – fast immer ein Zeichen einer Gingivitis oder Parodontitis. Da das Zahnfleisch aber auch ein wesentlicher Teil des Zahnhalteapparates ist, besteht bei einem Entzündungsprozess immer die Gefahr, dass der  Halt der Zähne gefährdet ist.

Ausgangspunkt von Zahnfleischentzündungen ist fast immer bakterieller Zahnbelag – die Plaque. Wird Plaque am Zahnfleischsaum nicht gründlich entfernt, kann sich der Entzündungsprozess auf den gesamten Zahnhalteapparat ausdehnen und aus einer Gingivitis eine handfeste Parodontitis entstehen. Zahnverlust ist die logische Folge, wenn nicht ausreichend gegengesteuert wird. (Illu-Serie „gesundes Zahnfleisch/Gingivitis/Parodontitis)

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Plaque ist eine Plage.

Die regelmäßige und konsequente Entfernung des Zahnbelages ist natürlich eine der wichtigsten Empfehlungen, die Sie Patienten mitgeben können. Was aber, wenn alle Bemühungen Ihrer Beratung nicht fruchten? Für diesen Fall gilt es, durch eine professionelle Plaque-Entfernung im Rahmen einer Mundhygienesitzung das Schlimmste zu vermeiden. In manchen Fällen können gut ausgebildete Prophylaxe-Assistentinnen damit sogar bei „schwereren Fällen“ große Erfolge erzielen und den Einsatz von Antibiotika oder gar chirurgische Eingriffe verhindern.

 

Das meridol®-System

Ergänzend zu den Bemühungen der Prophylaxe-Assistentin steht aber auch eine systematische Option zur Verfügung, die den Therapieerfolg optimieren und verlängern kann: das meridol®-System bestehend aus meridol®-Mundspülung, meridol®-Zahnpasta, meridol®-Zahnbürste und meridol®-Zahnseide.

Das Geheimnis des meridol®-Systems

Es ist das Zusammenspiel mehrerer intelligenter Faktoren, das den Erfolg bestimmt. Einerseits die hohe antibakterielle Wirksamkeit der alkohol- und CHX-freien meridol®-Mundspülung, die der einer 0,12%-igen CHX-Lösung entspricht und andererseits die sofort und langanhaltende antibakterielle Wirksamkeit der meridol®-Zahnpasta. Sie enthält eine einzigartige Wirkstoffformel aus Zinn- und Aminfluorid. Das Aminfluorid Olaflur verbessert die Verteilung der Wirkstoffe auf den maßgeblichen Oberflächen, vor allem am Zahnfleischrand. Hier werden schnell die antibakteriell wirksamen Zinnionen freigesetzt, die für eine verbesserte Bekämpfung der perio-pathogenen Keime verantwortlich sind (siehe Grafik 1/Arweiler et al.;).1

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Diese antibakterielle und Plaque-hemmende Wirkung von Aminfluorid und Zinnfluorid stellt sicher, dass die Hauptursache einer Gingivitis – die Bakterienbesiedelung aufgrund unzureichender Plaqueentfernung – beseitigt werden kann.

Neben der meridol®-Mundspülung und der meridol®-Zahnpasta steht ergänzend noch die meridol®-Zahnbürste mit einem mikrofeinen und schonenden Borstenfeld (in den Härtegraden sanft, extra sanft und medium)) zur Verfügung, die ganz speziell für Gingivitis-Patienten entwickelt wurde. Sie sorgt dafür, dass es im Vergleich zu einer konventionellen Zahnbürste zu signifikant weniger Gingiva-Läsionen kommt (siehe Grafik 2/Bethlenfalvy et al.).2

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Für die begleitende schonende Zahnzwischenraumreinigung eignet sich wiederum die meridol®-Zahnseide perfekt. Ein besonders flauschiger Spezialfaden erlaubt auch bei gereiztem Zahnfleisch eine gründliche und sanfte Zahnzwischenraumreinigung.

So sind Ihre Gingivitis- bzw. Parodontitis-Patienten mit dem speziell abgestimmten meridol®-System, neben den Maßnahmen einer professionellen Mundhygiene, auch für die häuslichen Mundhygiene-maßnahmen perfekt gerüstet – ganz im Sinne eines möglichst schnellen und nachhaltigen Therapieerfolges.

1) Arweiler N et al.; Antibacterial effect and substantivity of meridol® toothpaste in vivo; J Dent Res 79 (2000), special issue, 257 (abstract 911)

2) Bethlenfalvy von et al.; Clinical trial regarding gingivitis reduction and the potential for causing gingival harm of the meridol® tootbrush with conical filaments; Parodontologie 13 (2002) 3 286-287

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