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„Apollonia 2020“ sorgt für gesunde Zähne in Kindergärten und Volksschulen

28. Januar 2020

Erfreulicher Jahresbericht bestätigt gemeinsamen Weg:

Jährlich werden fast 50.000 Kinder im Rahmen des Gesundheitsprojektes „Apollonia 2020“ hinsichtlich ihrer Zahngesundheit untersucht. Laut aktuellem Jahresbericht 2018/19 sind rund sechs von zehn Kindern (57,7 Prozent) im Alter von sechs Jahren kariesfrei. „Die Zähne der Mädchen und Buben werden in Kindergärten und Volksschulen durch die Aufklärungsarbeit immer gesünder. Auch im letzten Berichtszeitraum konnte der Zahnstatus erneut verbessert werden“, meint die Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Seit 2001 arbeiten das Land Niederösterreich, die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (Anm. Red: jetzt Österr. Gesundheitskasse) und die weiteren Krankenversicherungsträger, der Arbeitskreis für zahnärztliche Vorsorgemedizin und die Landeszahnärztekammer zusammen, um den Kariesbefall bei Kindern zu reduzieren. Zuletzt wurden hundert Prozent der Kindergärten und über neunzig Prozent der Volksschulen durch die Aktion betreut. Dabei vermitteln Zahnärzte und speziell ausgebildete Zahngesundheitserzieherinnen bei Besuchen auf spielerische Weise, wie Zähne am besten geputzt werden und was Zähne krank macht. „Die erfreulichen Folgen sind weniger Schmerzen, weniger Angst vor Zahnarztbesuch und eine Verringerung der Kosten für spätere Zahnreparaturen“, sagt Königsberger-Ludwig.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass insgesamt ein Drittel der untersuchten Kinder eine Kontrolle im Bereich der Kieferorthopädie empfohlen wird und Buben häufiger eine höhere Anzahl an nicht gesunden Zähnen haben als Mädchen. „Die Zähne der Kinder verbessern sich zwar kontinuierlich, allerdings sind die Ziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch nicht erreicht. Deswegen sind weitere Bemühungen notwendig, um die positive Entwicklung nicht enden zu lassen“.

„Gesunde Zähne im Kindesalter sind die beste Vorsorgemaßnahme, um auch als Erwachsener kraftvoll zubeißen zu können“, bestätigt Gerhard Hutter, Obmann der NÖGKK: „Mit der flächendeckenden Durchführung des Projekts stellen wir sicher, dass jedes Kind die Chance hat, langfristig die eigene Zahngesundheit aufrechtzuerhalten. Dazu trägt auch die kostenlose Mundhygiene für Kinder und Jugendliche bei, für die wir uns erfolgreich eingesetzt haben. Der positive Trend im Bereich der Zahngesundheit freut uns als Krankenkasse natürlich besonders, da unser Schwerpunkt klar auf Vorsorge liegt und das Projekt sich wunderbar entwickelt.“

Die Obfrau des Arbeitskreises für zahnärztliche Vorsorgemedizin, DDr. Gerda Seiler, auf ein weiteres wichtiges Ergebnis aus dem Jahresbericht aufmerksam. Unter Beiziehung der WHO-Definition der Kinder im sechsten Lebensjahr (zwischen 5. und 6. Geburtstag), seien die Kinder in dieser Altersgruppe sogar zu zwei Drittel (65,9 Prozent) kariesfrei. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis“, freut sich Seiler und sieht ebenso die Notwendigkeit, die Anstrengungen in diesem Bereich fortzusetzen, um die Zahngesundheit der Jüngsten noch weiter zu verbessern.

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v.l. sitzend: Barbara Fischer-Perko und Tochter Leonie

v.l. stehend: NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter sowie Obfrau DDr. Gerda Seiler (AKS-ZAVOMED/Arbeitskreis für zahnärztliche Vorsorgemedizin)

© Österr. Gesundheitskasse

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