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Zahnärzte sehen mangelnde Mundhygiene als größtes Problem

10. Februar 2016

Eine optimale Mundhygiene ist die beste Vorsorge für eine lebenslange Zahngesundheit. Gerade diesbezüglich stellen aber Österreichs Zahnärzte einen gravierenden Mangel bei ihren Patienten fest.

Sie orten bei einem Drittel der Erwachsenen mangelnde Mundhygiene als größtes Problem, gefolgt von Zahnfleischproblemen (26 Prozent) und Kariesschäden (20 Prozent). 13 Prozent sehen freiliegende Zahnhälse und sechs Prozent Zahnerosionen als Problemfelder. Dabei sind Zahnschäden großteils vermeidbar, wenn bestimmte Faktoren wie richtige Ernährung, ein gesunder Lebensstil und eben die Mundhygiene von klein auf stimmen. Das erkennen auch immer mehr Österreicherinnen und Österreicher. Rund ein Viertel sucht den Zahnarzt für einen Kontrollbesuch auf. 20 Prozent nehmen eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch. Die Hälfte holt sich jedes zweite Jahr Rat und Hilfe in der zahnärztlichen Praxis, immerhin noch rund ein Viertel einmal pro Jahr. „Die Ergebnisse der Umfrage beweisen, dass die Bewusstseinsbildung über die Wichtigkeit der Prophylaxe ein langfristiger Weg ist, der auch in Zukunft weiter kontinuierlich beschritten werden muss. Dies vor allem mit dem heutigen Wissen, dass Zahnerkrankungen und Allgemeinerkrankungen in einem sehr engen Zusammenhang stehen“, sagte Dr. Wolfgang Kopp, Prophylaxereferent der Österreichischen Zahnärztekammer, anlässlich der Pressekonferenz zum Monat der Mundgesundheit 2015.

 

Titelbild: Mundhygiene: Leider für viele nicht selbstverständlich. © tournee - fotolia.

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