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Wirkstoffkombination aus Aminfluorid und Zinnfluorid fördert eine gesunde Mundflora und bekämpft Gingivitis

22. April 2016

Eine reduzierte Plaquebildung durch die effektive Hemmung des Bakterienwachstums ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Mundflora intakt bleibt. In der Behandlung von Risikopatienten mit Parodontitis oder Gingivitis ist ein verminderter Plaque-Index geradezu ein zentrales Thema. Die patentierte Wirkstoffkombination aus Aminfluorid und Zinnfluorid in meridol® hemmt die Plaquebildung und den Blutungsindex in vivo annähernd wie Chlorhexidin in 0,2%iger Konzentration, kann im Gegensatz dazu aber dauerhaft angewendet werden.

Bakterienwachstum wird effektiv gehemmt

Erst durch die Kombination von Aminfluorid und Zinnfluorid tritt eine verstärkende antibakterielle Wirkung1 ein. Zinnfluorid wird durch das organische Aminfluorid in seiner wirksamen Form stabilisiert2. Darüber hinaus verteilt sich auf Grund der Oberflächenstabilität die Wirkstoffkombination rasch in der Mundhöhle.3

Schon nach einer einmaligen Anwendung der meridol®  Zahnpasta wurde nachgewiesen, dass die Vitalität der Plaquebakterien nachlässt. Nach 14 Stunden war meridol®  mit 40 Prozent Hemmung doppelt so effektiv wie eine Zahnpasta mit ätherischen Ölen als Wirkstoff (17%). 5 Die meridol®  Mundspülung hemmte in klinischen Studien effektiv die Neubildung von Plaque bei Probanden. 6,7 Auch der Plaque-Index wies eine Verminderung auf, wie Messungen des Plaque- und Blutungsindex zeigten.8,9 Signifikant reduzierte Plaque wurde auch in Studien mit Parodontitis-10 sowie bei Risikopatienten11 nachgewiesen.

Die regelmäßige Anwendung von meridol® reduziert Gingivitis

In einer klinischen Cross-Over-Studie gegenüber Placebo wurde eine signifikante Verminderung des Blutungsindex nach drei Wochen festgestellt. Der Unterschied zwischen meridol® und Chlorhexidin war nicht signifikant.12 Weitere kontrollierte klinische Studien mit Beobachtungszeiträumen von bis zu drei Jahren bestätigen diese Ergebnisse. 13,14,15,16,17

 

  1. Hudelmaier H Med Diss Tübingen, Germany (1987)
  2. Saxer UP, Duhamel L, Mühlemann HR. Zahn Mund Kieferheilk 69 (1981), 729 (abstr 1)
  3. Perdok JF, van der Mei HC, Busscher HJ. J Dent 18 (1990), 147-150
  4. UFAG Laboratorien, Schweiz, Interner Bericht (2012)
  5. Arweiler N, Netuschil L, Reich E.J Dent Res 79 (2000), special issue, 257 (abst 911)
  6. Arweiler N, Netuschil L, Reich E. J Clin Periodontol 28 (2001), 168-174
  7. Netuschil L, Weiger R, Preisler R, Brecx M. Eur J Oral Sci 103 (1995), 355-361
  8. Künzel W, Stösser L, Schulz E. Quintessenz 41 (1990), 1813-1824
  9. Perdok JF, Busscher HJ, Weerkamp AH, Arends J. Clin Prev Dent 10 (1988), 3-9
  10. Paraskevas S, Danser MM, Timmerman MF, van der Veldern U, van der Weijden GA, J Clin Periontal 31 (2004), 177-183
  11. Laine P, Meurman JH, Murtomaa H, Lindqvist C, Torkko H, Pyrhönen S, Teerenhovi L. J Clin Periodontal 20 (1993), 628-634
  12. Trachsler R. Med Diss Zurich, Switzerland (1988)
  13. Guarnelli ME, Zangari F, Manfrini R, Scapoli C, Trombelli L. J Clin Periodontal 31 (2004), 742-748
  14. Leous P, Kazel O. 8th Congress Polish Stomatology Association, April 26-29, Warsaw, Poland (1995), (abstr 34)
  15. Leous P, Agievtseva S, Kazeko L. J Dent Res 75 (1996) special issue, 427 (abstr 3275)
  16. Madléna M, Dombi C, Gintner Z, Bánóczy J. Oral Diseases 10 (2004), 294-297
  17. Trombelli L, Scapoli C, Orlandini E, Tosi M, Bottega S, Tatakis D. J ClinPeriodontol 31 (2004), 253-259
meridol®

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Plaque nach 3wöchiger Placebo-Anwendung

Plaque nach 3wöchiger Placebo-Anwendung

Plaque nach 3wöchiger Anwendung der meridol®-Spülung

Plaque nach 3wöchiger Anwendung der meridol®-Spülung

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