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Bluten auf Sondieren „BOP“

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9. März 2008

Ein sicheres Merkmal im Verlauf der Zahnbetterkrankung. Die häufigste Ursache für Zahnverlust – Parodontalerkrankungen. Zuverlässigstes Zeichen einer gingivalen Entzündung ist die Blutung. Gemeint ist damit die Tatsache, dass eine Zahnfleischtasche bei Sondierung mit einer „Paro-Sonde“ eine Spontanblutung zeigt. Für die Sondierung darf nur ein leichter und konstanter Druck von 0.2 bis 0.25 N (20-25 g) angewandt werden. Dieses Zeichen der Blutung, genannt BOP (die englische Abkürzung von Bleeding On Probing), erfasst den Entzündungszustand und damit die Behandlungsnotwendigkeit der parodontalen Tasche. Bluten heißt Entzündung Bei der Parodontitis handelt es sich um […]

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Hochkonzentriertes

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9. März 2007

Kariesprophylaxe mit Fluoridgelen. Von der systemischen Wirkung bis zur lokalen Fluoridierung: Die Applikation von Fluoriden umfasst ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Ein umfassendes (Karies-) Prophylaxekonzept besteht im Wesentlichen aus vier Säulen: Ernährungslenkung, Plaqueentfernung, der Applikation von Fluoriden und ergänzend kommt der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt hinzu. Theoretisch würde jede dieser Säulen eine eigene, ausführliche Betrachtung rechtfertigen. Aufgrund ihrer Bedeutung in der Kariesprophylaxe aber sollen einmal mehr die Fluoride beleuchtet werden. „Applikation von Fluoriden“ umfasst ein recht weites Spektrum an Möglichkeiten, von der systemischen (Wirkung „von innen“, z.B. durch fluoridiertes Kochsalz) […]

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Auswirkungen systemischer Erkrankungen auf die Mundgesundheit

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8. März 2007

Diabetes und Parodontitis – ein gefährliches Doppel. Die Mundhöhle ist nicht unabhängig von den Vorgängen im Körper, da es nur ein Blutgefäßsystem gibt, das den Körper mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Bedingt durch Krankheitsprozesse, oder auch durch Nährstoffmängel bei unzureichender Zufuhr kann es zu Beschwerden kommen. Umgekehrt können auch Arzneimittel, die gegen systemische Erkrankungen verschrieben werden, Veränderungen in der Mundhöhle wie Xerostomie, orale Läsionen oder Muskelschwäche verursachen. Durch die Beeinträchtigung können sich in weiterer Folge die Ernährungsmuster verändern und es kann unter Umständen der gesamte Körper geschwächt werden. Die Verzweigungen […]

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Der klinikpflichtige Patient

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10. Februar 2007

Entscheidungshilfen für das Partientenmanagement bei Parodontalerkrankungen. Viele Professionisten sind sich bewusst, wie leicht und schnell eine schwere Parodontalerkrankung übersehen werden kann. Manche Parodontalpatienten können sehr gut in einer allgemeindentalmedizinischen oder einer „Kassenpraxis“ betreut werden, andere wiederum sind nur bei Fachärzten oder Spezialisten für Parodontologie zu therapieren. Besonders komplexe und multifaktoriell belastete Parodontalpatienten sollten nur an einer Klinik mit erweiterter Infrastruktur betreut werden. Das an der Abteilung für Parodontologie und Prophylaxe der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik etablierte „Wiener Behandlungskonzept“ hat sich in hohen Maße bewährt. Besonders bei komplexen und therapeutisch umfangreichen Parodontalbehandlungen empfiehlt es sich, […]

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Der Keim bestimmt die Therapie

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8. Juni 2006

Professionelle Parodontal-Diagnostik mittels Keimabstrich. Die schwierige Aufgabe, die Ursachen der Parodontitiden zu klären und daraus sinnvolle Therapiekonzepte zu entwickeln, kann nur durch eine enge, gut abgestimmte Kooperation zwischen Klinikern und Mikrobiologen gelöst werden. Generell ist die mikrobielle Zusammensetzung der Plaque durch eine große Vielfalt an verschiedensten Keimen charakterisiert. In Proben aus parodontalen Läsionen können bis zu 600 verschiedene mikrobiologische Bakterien nachgewiesen werden. Jedoch sind von diesen nur zirka zehn Prozent wirklich pathogen. Dabei sind die Bakterien per se als auch einzelne Bakteriensubstanzen sowie deren Stoffwechselprodukte die auslösenden Faktoren für parodontalen […]

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„Zwischen den Zähnen“

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9. März 2006

Fädeln, stochern, bürsten für saubere Interdentalräume. Die Entfernung interdentaler Plaque ist nicht nur aus Kariesprophylaktischer Sicht von Bedeutung, sondern auch für den Schutz vor parodontalen Erkrankungen. Die Folgen der interdentalen Plaqueansammlung sind bekannt: Bakterielle Säuren demineralsieren Zahnschmelz und Dentin, toxische Stoffwechselprodukte reizen das Zahnfleisch und führen zu Entzündungen. Interdentalräume zählen damit zu den so genannten Prädilektionsstellen, also jenen Orten, an denen bevorzugt Infektionen – hier Karies – entstehen. Einige Zahlen sollen die Situation und das potenzielle Risiko verdeutlichen: Das menschliche Gebiss weist bei voller Bezahnung (inklusive der Weisheitszähne) 30 Interdentalräume […]

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