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Risikofaktor Parodontitis

20. November 2018

Fast 750 Millionen Menschen weltweit [1] leiden unter einer behandlungsbedürftigen Parodontitis, der entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates. Neben den Folgen für die Mundgesundheit können Zahnfleischerkrankungen auch weitere Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit nach sich ziehen. Umgekehrt erhöhen bestimmte Erkrankungen das Risiko einer Parodontitis. Insbesondere für Menschen mit Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen empfehlen sich Spezialprodukte für die Mundhygiene.

Eine besondere Rolle nimmt die Beziehung zwischen Parodontitis und Diabetes ein. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen, dass sich die beiden chronischen Erkrankungen wechselseitig beeinflussen [2]. So haben Diabetespatienten im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein dreifach erhöhtes Risiko, an Parodontitis zu erkranken. Umgekehrt wirkt sich die richtige Blutzuckereinstellung positiv auf den Behandlungserfolg der Parodontitis aus. Parodontale Infektionen sind darüber hinaus ein unabhängiger Risikofaktor für Atherosklerose und deren klinische Folgen für das Herz-Kreislauf-System [3]. Auch Rauchen, Bewegungsarmut und ungesunde Ernährung gelten neben mangelnder Mundhygiene als Risikofaktoren für eine Parodontitis.

Parodontitis: Erkennen und behandeln

Eine Parodontitis verursacht nur selten Schmerzen und wird daher häufig erst in weit fortgeschrittenem Stadium erkannt. Für die Betroffenen spürbare Symptome der Erkrankung sind unter anderem regelmäßiges Zahnfleischbluten und stark gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, dauerhafter Mundgeruch sowie zurückweichendes Zahnfleisch. Vor allem ältere Menschen ab 65 Jahren sind häufig betroffen, aber auch bei Jüngeren ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates keine Seltenheit. Laut Deutscher Mundgesundheitsstudie (DMS V) sind über die Hälfte der 35- bis 44-Jährigen von einer moderaten bis schweren Parodontitis betroffen [4]. Patienten, die zu Parodontitis neigen, haben besondere Bedürfnisse, da es ihnen häufig schwer fällt, die zahnärztlichen Anweisungen zur häuslichen Mundhygiene konsequent umzusetzen. Doch eine rechtzeitige und richtige Behandlung der Parodontitis ist unerlässlich, da die Entzündung den Kieferknochen zerstören kann – bis hin zum Zahnverlust. Ein Spezialprodukt kann helfen, den Patienten in seiner Plaquekontrolle zu unterstützen.

meridol® PARODONT EXPERT Zahnpasta wurde speziell für die Bedürfnisse von Menschen entwickelt, die zu Parodontitis neigen. Dank einzigartiger Wirkstofftechnologie reduziert sie den Biofilm und stärkt die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates. In der Zahnpasta steckt neben der bewährten Kombination aus Aminfluorid und Zinnionen ein zusätzlicher Wirksamkeitsverstärker, der den antibakteriellen Effekt der Zahnpasta steigert.* Ihre Wirksamkeit für die Plaque-Reduktion ist klinisch bestätigt [5].

*Im Vergleich zur meridol® Zahnpasta

 

 

 

Quellen

 

[1] Tonetti MS et al., J Clin Periodontol 44:5 (2017), 456-462

[2] Deschner J et al., Internist (2011), 52: 466-477.

[3] Jepsen S, Kebschull M & Deschner J, Bundesgesundheitsblatt (2011) 54: 1089.

[4] Jordan, A. R. & Micheelis, W. (2016): Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). Köln: Deutscher Zahnärzte Verlag DÄV.

[5] Katrin Lorenz, Barbara Noack, Thomas Hoffmann: Poster #27, Jahrestagung der DG PARO, 2016.

meridol® PARODONT EXPERT Zahnpasta

© CP GABA GmbH, Zweigniederlassung Österreich

paro_web_©petra_natter

Risikofaktoren für Parodontitis: Diabetes, Rauchen, Bewegungsarmut, ungesunde Ernährung, mangelnde Mundhygiene.

© Petra Natter

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