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Wissensplattform für professionelle Zahnprophylaxe

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  • Prophy-Tipps

    Manche Patienten glauben, mit der Verwendung einer elektrischen Bürste sei es getan. Fest steht aber schon: Wo die Bürste nicht hinkommt, putzt sie nicht! Die Patienten müssen sich bewusst sein, dass man optimale Ergebnisse nur erzielen kann, wenn man möglichst alle Flächen erreicht und zusätzlich Zwischenraumbürsten oder Zahnseide verwendet, um auch die Zwischenräume gründlich zu reinigen.

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    Bettina Pirner,
    Prophylaxeassistentin im Zahngesundheitszentrum Linz

  • Prophy-Tipps

    Die Akzeptanz einer elektrischen Zahnbürste ist erfahrungsgemäß höher, wenn sich Pflegebedürftige an die Vibrationen gewöhnen, solange sie die Zahnbürste noch selbst handhaben können. Sollte später Hilfe bei der Mundhygiene durch das Pflegepersonal notwendig werden, ist diese mit einer elektrischen Zahnbürste wesentlich einfacher und effektiver als mit einer mechanischen Bürste.

    Cornelia Bischof-Oswald (Foto: Bruckner, Pinkafeld)

    Petra Bischof-Oswald,
    organisatorische Leiterin der Aus- und Weiterbildungen für ZAss und PAss der Zahnärztekammer Burgenland

  • Prophy-Tipps

    Wenn die Zähne scherzempfindlich sind, unbedingt den Luft-Wasser-Sprayvit weglassen. Auch der Speichelsauger sollte, wenn überhaupt, nur mit Schutz verwendet werden. Zum Trocknen kann man stattdessen Watterollen oder –kügelchen verwenden. Jegliches Instrumentarium aus Metall sollte man bei scherzempfindlichen Kindern ebenfalls vermeiden, weil die Berührung extremen Schmerz verursachen kann – ähnlich, wie wenn man mit einer Gold- oder Amalgam-Füllung Staniolpapier berührt.

    Cornelia Bernhardt,
    Prophylaxeassistentin in Innsbruck, Tirol

  • Prophy-Tipps

    In der Schwangerschaft ist die Mundgesundheit besonders gefährdet: Häufiges morgendliches Erbrechen kann aufgrund des Kontakts mit der Säure zu Zahnerosionen führen. Wichtig: Nach dem Erbrechen nur mit einer Mundspülung säubern, erst einige Stunden später Zähneputzen. Gingivitis und Parodontitis treten aufgrund der Hormonumstellung häufig auf oder verschlechtern sich. Eine PGU, wenn nötig entsprechende Maßnahmen sind besonders wichtig, um die Risiken einer Schwangerschaftskomplikation gering zu halten. Bestehende Kariesherde sollten möglichst vor der Schwangerschaft beseitigt werden, die werdenden Eltern sollten auf eine gute Mundhygiene achten und über die Ansteckungsgefahr aufgeklärt werden, um das Kariesrisiko ihres Kindes zu minimieren.

    Petra Natter (Foto: © http://www.santina.at/)

    Petra Natter, BA,
    Dentalhygienikerin aus Lochau, Vorarlberg

  • Prophy-Tipps

    Patienten mit Diabetes mellitus produzieren mehr Plaque und müssen deshalb auf eine besonders genaue Mundhygiene achten. Ich empfehle, die Interdentalräume einmal täglich gut reinigen, die Interdentalbürste vor dem Reinigen in eine Zahnspülung zu tauchen, die die Plaque-Bakterien natürlich bekämpft, sowie eine triclosanhältige Zahnpasta zu verwenden. Patienten mit schlechter Mundhygiene sollten alle zwei Monate zum Recall kommen, bei guter Mundhygiene reichen längere Intervalle

    Petra Natter (Foto: ©Murer)

    Petra Natter, BA,
    Dentalhygienikerin aus Lochau, Vorarlberg

  • Prophy-Tipps

    Klären Sie über das Kariesrisiko auf – Erklären Sie dem Patienten sein individuelles Risiko. Erklären Sie die Behandlung, die in den unterschiedlichen Kariesstadien notwendig wäre. Bieten Sie Schulungen an über häusliche Pflegemaßnahmen und -überprüfungen, die jeder Patient für seine Vorsorge treffen kann. Klären Sie über Nahrungsmittelhinweise auf – helfen Sie dem Patienten bei Ernährungshinweisen zwischen Informationen pro Portion und der Gesamtmenge zu differenzieren. Konkret z.B. Angaben, die ein Stück Schokolade betreffen im Vergleich zu einer ganzen Tafel Schokolade. Erinnern Sie Ihre Patienten daran, zuckerhaltige Getränke zu vermeiden – gesüßte Säfte enthalten oft mehr Zucker als süße Snacks. Empfehlen Sie den Patienten, auf Wasser oder ungesüßte Tees umzusteigen. Raten Sie Ihren Patienten, ihr „Naschen zwischendurch“ besser zu reduzieren. Auch gesunde Lebensmittel können Zucker enthalten. Klären Sie Ihre Patienten über den natürlichen Zuckergehalt von Obst und Milchprodukten auf.  
    Karin Bauer (Foto: privat)

    Karin Bauer,
    Prophylaxeassistentin aus Traun, OÖ

  • Prophy-Tipps

    In einer Vergleichsstudie wurde in der Gruppe mit elmex® SENSITIVE PROFESSIONAL (Zahnpasta und Spülung) nach acht Wochen Therapie eine doppelt so hohe Schmerzreduktion erreicht wie unter Therapie mit einem kalium-basierten Produkt (Boneta et al. 2013). Bereits nach zwei Wochen war in der elmex® SENSITIVE PROFESSIONAL-Gruppe die Schmerzreduktion signifikant deutlicher ausgeprägt als in der Vergleichsgruppe.

    Barbara Bergmann,
    Prophylaxe-Assistentin in Wien